Häufige Fragen
Die Fragen, die uns Eigentümer, Betreiber und FM-Teams am häufigsten stellen.
Was macht flint?
Die meisten Anlagenlisten sind lückenhaft, veraltet oder beides. flint ändert das. Ihr Team filmt die Anlagen mit dem Smartphone. flint erkennt und klassifiziert jede Anlage, liest das Typenschild aus und ergänzt Standort, Komponenten und sichtbare Mängel. Das Resultat ist ein vollständiges Anlagenregister mit Bild und Video zu jeder Anlage, bereit für Ihr CAFM.
Für wen ist flint gemacht?
Für alle, die Gebäude betreiben und wissen müssen, was wirklich drinsteht:
- Eigentümer und Betreiber mit eigenem Portfolio
- Kantone, Gemeinden und Schulen
- FM-Dienstleister, vom Tender über die Mobilisierung bis zum laufenden Betrieb
Wir arbeiten in der Schweiz und in Deutschland.
Ist flint ein CAFM? Müssen wir unser System wechseln?
Nein und nein. flint ist kein CAFM und auch kein reiner Datenlieferant. flint ist das System, das Ihre Anlagendaten im Betrieb aktuell hält. Das passiert auf der flint-Plattform, mit Bild und Video zu jeder Anlage, synchron mit Ihrem CAFM. Ihr CAFM bleibt, wo es ist.
Wer steht hinter flint?
flint ist ein Schweizer Unternehmen aus Zürich, 2025 gegründet von Thomas Kessler (CEO) und Fabio Bernasconi (CTO). Thomas hat vorher Locatee mitgegründet, eine Workplace-Analytics-Software, die 2024 von Tango übernommen wurde.
Wer filmt die Anlagen?
In der Regel Ihr eigenes Team: Techniker, Hauswarte, Objektverantwortliche. Spezialwissen braucht es nicht, eine kurze Schulung reicht. Ihre Leute kennen die Gebäude ohnehin am besten. Fehlt Ihnen die Kapazität, übernimmt flint die Begehung als Zusatzleistung.
Was braucht unser Team dafür?
Ein Smartphone, das nicht älter als zwei, drei Jahre ist, und die normale Kamera-App. Es braucht keine spezielle App, kein Internet vor Ort und keine Grundrisse. Hilfreich sind eine Taschenlampe für dunkle Technikräume und ein Selfie-Stick für hoch montierte Anlagen.
Die Schulung dauert meist 30 Minuten per Video-Call. Bei grösseren Rollouts gehen wir einen halben Tag gemeinsam durch ein echtes Gebäude.
Welche Anlagen erfasst flint?
flint erfasst alles, was gewartet werden muss: Heizung, Lüftung, Klima, Sanitär, Elektro, Sicherheitsanlagen und Aufzüge. Dach, Fassade und Fenster sind ebenfalls im Katalog, und eigene Anlagentypen lassen sich ergänzen.
Die Tiefe bestimmen Sie. Ein Lüftungsgerät kann zum Beispiel eine Anlage sein oder in seine Komponenten aufgeteilt werden.
Was bekommen wir geliefert, und wie schnell?
Pro Anlage erhalten Sie:
- Klassifizierung
- Standort (Gebäude, Geschoss, Raum)
- Hersteller, Modell, Seriennummer und weitere Typenschilddaten
- Komponenten
- Ein Bild und den Zeitstempel im Video
Auf Wunsch gibt es dazu einen Mängelbericht mit Schweregrad pro Befund. Sie bekommen alles als Excel oder direkt im Importformat Ihres CAFM. Rechnen Sie mit rund 48 Stunden nach dem Upload bis zum Resultat.
Wie zuverlässig sind die Daten?
Berechtigte Frage. Bei manueller Aufnahme stellt sie kaum jemand: Drei Hauswarte machen drei verschiedene Inventare, und niemand misst die Qualität.
Bei flint ist jede Anlage auf eine Sekunde im Video zurückführbar. Fehler lassen sich so finden statt verstecken. Zusätzlich stellt ein interner Qualitätssicherungsschritt die Datenqualität sicher.
Nach welchem Standard klassifiziert flint?
Das flint-Datenmodell basiert auf eBKP-H, BKP und DIN 276. Arbeiten Sie mit einem anderen Standard oder einem eigenen Anlagenschlüssel, übersetzen wir die Daten in diesen. Das Mapping setzen wir einmal pro Portfolio auf, danach gilt es für jedes weitere Gebäude.
In welche CAFM-Systeme liefert flint?
flint liefert in jedes System, das Daten importieren kann, per Importdatei oder per API. Unsere Kunden arbeiten unter anderem mit Planon, Campos, Dalux, SAP und Abacus.
Sie geben uns eine Importvorlage oder einen Beispiel-Export. flint schlägt das Mapping vor, und wir schärfen es gemeinsam. Bestehende Raumnummern, Herstellerlisten und Anlagendaten aus Ihrem System übernehmen wir. So passt der Import zu dem, was schon da ist.
Veralten die Daten nach der Aufnahme nicht wieder?
Genau das ist die Falle. Ein Inventar, das einmal erfasst und dann im CAFM abgelegt wird, ist nach ein paar Jahren wieder falsch. Bei flint bleibt Ihr Anlagenregister deshalb lebendig: auf der flint-Plattform, mit Bild und Video zu jeder Anlage, jederzeit nachprüfbar und synchron mit Ihrem CAFM.
Was bringt flint gegenüber manueller Aufnahme?
Drei Dinge:
- Zeit: Eine Person erfasst mit flint 400–500 Anlagen pro Tag (unser interner Rekord liegt bei rund 1'000), mit Klemmbrett und Excel sind es 80–100. Das ist rund 5× schneller, und die Nachbearbeitung im Büro fällt weg.
- Kosten: Die Aufnahme ist typischerweise 30–60 % günstiger.
- Risiko: Vollständige, nachvollziehbare Daten bedeuten weniger vergessene Anlagen in Wartungsverträgen und weniger Diskussionen darüber, was wirklich im Gebäude steht. Und wenn es darauf ankommt, können Sie es belegen.
Wir rechnen das mit Ihren eigenen Stunden und Sätzen durch.
Wie wird flint abgerechnet?
Pro Anlage, nicht pro Gebäude oder Quadratmeter. Sie zahlen einmalig für die Erfassung und optional jährlich für die Plattform. Je mehr Anlagen, desto tiefer der Preis pro Anlage. Ein konkretes Angebot bekommen Sie nach einem kurzen Gespräch. Es enthält meist drei Pakete, damit Sie den passenden Umfang wählen können.
Lohnt sich flint auch für ein einzelnes Gebäude?
Ja. Wir arbeiten mit einzelnen Gebäuden genauso wie mit Portfolios mit Dutzenden Liegenschaften. Bei einem Portfolio rechnen wir den Business Case gleich für alle Gebäude und starten dann mit den ersten Gebäuden. So sehen Sie früh, was flint für das Ganze bedeutet.
Wie starten wir?
Mit einem ersten Projekt: typischerweise mit ein paar Gebäuden oder 500–1000 Anlagen, in zwei Wochen von der Aufnahme bis zum Import. Vorab legen wir drei Erfolgskriterien fest: Datenqualität, Business Case und Integration in Ihr System.
Bei grösseren Portfolios arbeiten wir in Wellen oder Gruppen von Gebäuden.
Wo werden unsere Daten gespeichert?
In der EU. flint läuft auf Google Cloud und ist DSGVO-konform. Wir schliessen mit Ihnen einen Auftragsverarbeitungsvertrag ab, und auch grosse FM-Dienstleister haben unseren akzeptiert. flint läuft ausschliesslich in der Cloud, eine On-Premise-Version gibt es nicht.
Personen werden nicht gefilmt, und wer filmt, wird entsprechend instruiert. Hat Ihre IT Detailfragen, organisieren wir einen Call mit unserem CTO.
Was passiert mit unseren Daten, wenn wir aufhören?
Sie nehmen sie mit. Jede Aufnahme enthält 30 Tage Zugang zur flint-Plattform. In dieser Zeit können Sie alles prüfen und exportieren, als Excel oder im Format Ihres CAFM. Danach ist die Plattform optional. Sie lohnt sich, wenn Sie Bilder und Videos langfristig verfügbar haben wollen, denn das können die meisten CAFM nicht.